Beim Seelübber See wird eine 53-jährige Frau serbischer Nationalität und ein 75-jähriger Mann polnischer Nationalität aus einem rassistischen Motiv bedroht.
Prenzlau


Beim Seelübber See wird eine 53-jährige Frau serbischer Nationalität und ein 75-jähriger Mann polnischer Nationalität aus einem rassistischen Motiv bedroht.

Auf dem Gelände eines Fußballvereins greift ein 41-jähriger Mann einen jungen Mann syrischer Nationalität aus rassistischen Motiven körperlich an. Der Täter schlägt dem 19-jährigen Betroffenen mit der Faust ins Gesicht und äußert sich dabei rassistisch.

Auf dem Stadtfest stellt sich ein bekannter Politiker einer extrem rechten Partei einer Frau und ihrem Kind in den Weg und hindert sie daran, das Festgelände zu verlassen. Zuvor hatte sich die Frau in Hörweite des Politikers einem Verwandten gegenüber kritisch über die Anwesenheit von extrem Rechten auf dem Fest geäußert. Über 10 Minuten hinweg weigert sich der Mann, die Frau gehen zu lassen. Dabei fasst er sie auch an und äußert sich sexistisch. Das Kind der Frau beginnt vor Angst zu weinen. Erst nachdem die Frau die Polizei kontaktiert, gibt der Politiker den Weg frei.

Nähe der Haltestelle Nassenheide wird ein 64-jähriger Mann serbischer Nationalität aus einem rechten Motiv bedroht.

Ein unbekannter Täter greift aus einem rassistischen Motiv eine 31-jährige Frau mexikanischer Nationalität körperlich an.

Am frühen Nachmittag wirft eine Person aus einer Gruppe von Jugendlichen einen Stein gegen ein Fenster im Eingangsbereich des Jugendzentrums KLAB und beschädigt dabei die Scheibe. Eine Mitarbeiterin hält sich zu diesem Zeitpunkt im Gebäude auf und wird nur durch Zufall nicht verletzt. Besucher:innen sind zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht anwesend.
Die Mitarbeiterin erkennt eine der beteiligten Jugendlichen wieder, die bereits am Vortag in der Nähe Gedenkplakate für Betroffene rechter Gewalt abgerissen hatte.

Kurz vor Beginn der Veranstaltung “Bad Freienwalde ist bunt” greifen 12 vermummte und bewaffnete Neonazis die Teilnehmer:innen der Kundgebung an. Die Täter tragen teilweise Sturmhauben in Reichsfarben, sie sind bewaffnet mit Quarzsandhandschuhen und Schlagstöcken. Ordner:innen und Teilnehmer:innen stellen sich den Angreifern mutig entgegen und schützen sich und andere. Bei dem Angriff werden vier Personen durch Schläge ins Gesicht sowie Tritte verletzt. Betroffene erkennen unter den Tätern ein Mitglied der Jugendorganisation einer extrem rechten Kleinstpartei. Dieser versuchte bereits im Vorjahr die Veranstaltung bewaffnet zu stören.
Zum Zeitpunkt des Angriffes ist die Polizei entgegen vorher getroffener Absprache mit den Organisator:innen der Veranstaltung nicht vor Ort. Trotz des Angriffes findet das Fest statt, über 400 Menschen nehmen teil.

In einem Wohngebiet wird ein 11 Jahre altes Mädchen und ein 16 Jahre alter Jugendlicher aus einem rechten Motiv bedroht.

Am Badesee zünden 20-30 Vermummte Pyrotechnik und werfen Flaschen nach einer Gruppe Jugendlicher. Zuvor wurden die Jugendlichen bedroht, nachdem sie Sticker der extrem rechten Kleinstpartei „Der III. Weg“ entfernt hatten.

Bei einem Konzert beleidigt ein 50-jähriger Gast den 28-jährigen Security-Mitarbeiter deutscher Nationalität rassistisch und schlägt ihm ins Gesicht.

Zwei Täter im Alter von 20 Jahren beleidigen eine 52-jährige Frau deutscher Nationalität mehrfach rassistisch mit dem N-Wort und greifen sie körperlich an.

Der 46-jährige Täter beleidigt den 52-jährigen Betroffenen deutscher Nationalität wiederholt rassistisch und schlägt ihn.

Eine Pensionsbetreiberin problematisiert in einem offenen Brief die hohen Zustimmungswerte für die AfD. In der Folge bekommt sie E-Mails mit Bedrohungen und Beleidigungen.

Eine Gruppe von vier Personen wird aus einem rechten Motiv bedroht.

Der 22-jährige Täter beleidigt einen 43-jährigen Mann ghanaischer Nationalität rassistisch mit dem N-Wort, tritt ihn und schlägt mit einer Eisenstange nach ihm.

Eine 37-jährige Frau deutscher Nationalität wird aus einem rechten Motiv bedroht.

Am Hausprojekt „Zelle 79“ kommt es zu einer rechten Bedrohung.

Am Ströbitzer Badesee wird eine Gruppe von fünf Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren aus einem rechten Motiv bedroht.

Ein 32-jähriger Mann deutscher Nationalität wurde aus einem rechten Motiv bedroht.

Eine 28-jährige Frau deutscher Nationalität wird aus einem rassistischen Motiv bedroht.

Die 49-jährige Täterin schubst und schlägt eine 28-jährige Frau tunesischer Nationalität. Dabei beleidigt sie die Betroffene rassistisch.

In der Nähe des Marktes werden drei Männer, 18, 27 und 56 Jahre alt, aus einem rechten Motiv bedroht.

Ein 18-Jähriger deutscher Nationalität spricht eine Gruppe an. Daraufhin greifen mehrere Personen aus der Gruppe ihn körperlich an. Ein 25-jähriger Täter schlägt dem Betroffenen ins Gesicht. Als der Betroffene zu Boden fällt, tritt der Rest der Gruppe auf ihn ein. Der Betroffene wird bei dem Angriff im Gesicht verletzt.

Am Nachmittag zerstören zwei Männer mittleren Alters, augenscheinlich auf einer Vatertagstour, im Ortsteil Stecher Schleuse an vier Häusern dort angebrachte „Kreuze ohne Haken – Für Vielfalt“. Beim ersten Haus gestört durch Anwohner*innen kommt es zu Bedrohungen, Beschimpfungen und Beleidigungen. Angesprochene Vorbeifahrende greifen ein, die Täter setzen die Sachbeschädigungen jedoch bei weiteren Häusern fort. Beim vierten Haus kommt es erneut zu verbalen Auseinandersetzungen.

Eine syrische Familie, die einen Sohn mit Behinderung hat, wird von Nachbar*innen wiederholt in rassistischer und behindertenfeindlicher Weise beleidigt. Außerdem wird der Familie Gewalt angedroht. Es gibt zwar Nachbar*innen, die die Familie unterstützen, trotzdem ist die Familie aufgrund der massiven psychischen Belastung gezwungen umzuziehen.

In einem Wohngebiet werden ein 20 und ein 42 Jahre alter Mann, beide deutscher Nationalität, aus einem rechten Motiv bedroht.

Ein 23-Jähriger befestigt aus rassistischen Motiven einen selbstgebastelten Sprengsatz an der Hauswand eines Übergangswohnheims. Die Explosion verursacht glücklicherweise weder Personen- noch Sachschaden.

In einem Fußballvereinsheim greifen ein 17- und ein 18-Jähriger den 15-jährigen Betroffenen deutscher Nationalität an, weil sie einen antifaschistischen Sticker auf seinem Handy bemerken. Die beiden Angreifer beleidigen den Betroffenen rassistisch und schlagen ihn mehrfach. Der Betroffene erleidet eine Nasenbeinfraktur.

Ein palästinensischer Jugendlicher beobachtet mit Freunden, wie drei Rechte einem muslimischen Mädchen das Kopftuch herunterreißen. Als er einen der Männer am nächsten Tag wiedersieht, spricht er ihn auf die Tat an. Der Mann zieht ein Messer, sticht dem Jugendlichen unvermittelt ins Gesicht und verletzt ihn so schwer, dass er mehrfach operiert werden muss. Über einen Messengerdienst brüstet sich der Täter im Anschluss damit, „auf einen Ausländer eingestochen“ zu haben.

Gegenüber der Stadthalle beleidigt ein 33-jähriger Mann einen 14-jährigen Jugendlichen afghanischer Nationalität rassistisch und schlägt auf ihn ein.