In der Innenstadt greifen zwei Täter zwei junge Männer körperlich an und beleidigen sie dabei rassistisch. Einer der Betroffenen erleidet durch den Angriff eine Kopfverletzung.
Nauen


In der Innenstadt greifen zwei Täter zwei junge Männer körperlich an und beleidigen sie dabei rassistisch. Einer der Betroffenen erleidet durch den Angriff eine Kopfverletzung.

Die Opferperspektive, das Aktionsbündnis Brandenburg und das Netzwerk Tolerantes Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf (NTTKS) verurteilen den feigen Angriff auf die Gemeinschaftsunterkunft Stahnsdorf in…
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Eine Gruppe jugendlicher Personen ruft zunächst rechtsextreme und neonazistische Parolen. Wenig später versucht sich die Gruppe gewaltsam Zugang zum Übergangswohnheim für Geflüchtete zu verschaffen und zerstört eine Eingangstür und mehrere Scheiben.
Ein Bewohner des Heimes meldete dem Wachschutz eine Ruhestörung. Zwei Wachschützer, die das Gelände absuchen, entdecken an der Bushaltestelle vor dem Gebäude eine Gruppe junger Männer und sprechen sie an. Daraufhin wird ein Waschschützer aus der Gruppe heraus angegriffen und verletzt und muss im Krankenhaus behandelt werden.
Die Polizei nimmt drei Tatverdächtige fest.

In einem Wohngebiet greift ein unbekannter Täter den 28-jährigen Betroffenen kirgisischer Nationalität körperlich an. Er schlägt mehrfach auf den Betroffenen ein, bis dieser am Boden liegt und stiehlt ihm seinen Laptop aus dem Rucksack. Der Betroffene ist Jude und trägt zum Zeitpunkt des Angriffs eine Kippa, die der Täter ebenfalls entwendet.

Acht Täter im Alter von 15 bis 29 Jahren greifen am Bahnsteig zwei Männer deutscher Nationalität mit Tritten an, weil sie diese aufgrund derer Bekleidung als politische Gegner wahrnehmen, und beschimpfen sie. Die Betroffenen setzen sich zur Wehr, dabei wird einer von ihnen im Gesicht verletzt.

Mehrere Unbekannte observieren zunächst aus dem Auto den Jugendklub Jamm in Senftenberg. Wenig später nähert sich eine Gruppe von rund 35 vermummten Personen dem Jamm, sie rufen rechte Parolen und werfen Steine gegen den Jugendklub.
Dem Team des Jamm e.V. gelingt es, den Angriff abzuwehren und die Besucher:innen im Gebäude in Sicherheit zu bringen und die Polizei zu verständigen. Verletzt wird niemand.
Die Polizei leitet Fahndungsmaßnahmen ein, doch es werden keine tatverdächtigen Personen mehr festgestellt.

Es kommt zu einer rechten Bedrohung.

Ein 53-jähriger Fahrgast äußert sich rassistisch über im Zug mitfahrende (vermeintlich) ausländische Menschen und bespuckt eine 42-jährige Zugbegleiterin deutscher Nationalität.

Am Schlaatz beleidigt die 38-jährige Täterin einen 18-jährigen jungen Mann und versucht ihn mit einer Hundeleine zu schlagen.

In einem Wohngebiet greifen mehrere unbekannte Täter aus rassistischen Motiven einen 29-jährigen Mann indischer Nationalität an und schlagen ihm mit den Fäusten ins Gesicht.

Zwei Männer mustern nachts im Bus auffällig einen Studenten aus einem westafrikanischen Land und reden vermutlich abfällig über ihn. Als dieser aussteigt, folgen sie ihm durch mehrere Straßen, so dass er seine Schritte beschleunigt, um ihnen zu entkommen. Die Täter rufen mutmaßlich rassistische Beleidigungen, die der englischsprachige Betroffene nicht versteht. Sie vermummen sich und werfen mit einer Glasflasche nach dem Studenten, die ihr Ziel knapp verfehlt. Der Betroffene kann sich in ein Wohnhaus flüchten, vor den Tätern verstecken und die Polizei alarmieren.

Auf einem Supermarktparkplatz bepöbelt der 43-jährige Täter den 34-jährigen Betroffenen syrischer Nationalität rassistisch. Anschließend schlägt der Täter mit einer Bierflasche nach ihm und bewirft ihn mit dieser.

Ein Mann bespuckt bei der Demonstration “Kyritz zieht die Brandmauer wieder hoch” erst ein dort aufgestelltes Plakat und anschließend ein Mitglied des Organisationsteams. Außerdem beleidigt er die Anwesenden als “linkes Pack”.

Der 15-jährige Betroffene deutscher Nationalität wird aus einem rechten Motiv bedroht.

Nachdem mehrere Passant:innen ihren Unmut über die Präsenz eines Wahlkampfstands der AfD im Stadtteil Borgsdorf zum Ausdruck bringen, kommt es zu einem Angriff durch einen AfD-Ortsvorsitzenden. Auf einem Video ist zu sehen, wie der AfD-Funktionär einen Mann vom Wahlkampfstand so massiv wegstößt, dass dieser zu Boden geht. Als es dem Angegriffenen gelingt, sich wieder aufzurappeln, wird er von dem AfD-Funktionär erneut zu Boden gestoßen.
Bis zur Veröffentlichung des Videos hatte die AfD gegenüber Öffentlichkeit, Medien und Polizei behauptet, der Wahlkampfstand sei angegriffen worden.

Der 25-jährige Betroffene afghanischer Nationalität wird aus einem rechten Motiv bedroht.

Im Umfeld einer AfD-Wahlkampfveranstaltung greifen junge Rechte zwei Teilnehmer*innen der Kundgebung an, als sich diese von der Versammlungsfläche entfernen.
Der 22-jährige Täter beschimpft die beiden und tritt dem 20-jährigen Betroffenen gegen sein Bein. Als sich die beiden vom Angreifer entfernen, merken sie, dass sie von bis zu 20 Personen verfolgt werden. Die Gruppe rennt ihnen hinterher und der 22-Jährige greift aus der Gruppe heraus erneut an: Er schlägt dem Betroffenen von hinten mit der Faust gegen das Ohr, was eine blutende Platzwunde verursachte. Die beiden Betroffenen können sich in ein Geschäft flüchten. Die Gruppe der Angreifer bleibt noch eine Weile davor stehen und wartet, wohl um sie erneut anzugreifen, sobald sie das Geschäft verlassen.
Der 22-jährige Täter war bereits im Vorfeld auffällig geworden, er bedrohte kurz vorher einen anderen Teilnehmer der Gegenkundgebung.

Die 28-jährige Betroffene deutscher Nationalität wird aus einem rechten Motiv bedroht.

Ein Mann pöbelt betrunken in einem Einkaufscenter. Als ein Mitarbeiter ihn des Ladens verweisen möchte, bedroht er diesen mit einer Halsabschneidegeste und ruft eine verfassungsfeindliche Parole. Im Anschluss setzt der Mann seine Pöbeleien in der Rathauspassage fort und bedroht hier einen Passanten mit einem Klappmesser.

Zwei Frauen, 49 und 75 Jahre alt mit deutscher und russischer Nationalität, werden aus einem rechten Motiv bedroht.

Der 40-jährige Betroffene somalischer Nationalität wird aus einem rechten Motiv bedroht.

Es kommt zu einer rechten Bedrohung.

Nach dem Ende einer antifaschistischen Demonstration unter dem Motto “Kein Falkensee der AfD” versammeln sich ca. 15 jungen Neonazis und schüchtern durch ihr Auftreten die abreisenden Teilnehmenden der Demonstration ein.
Aus der Gruppe der vermummten Neonazis wird eine Glasflasche auf die abreisenden Demonstrant*innen geworfen, die diese nur knapp verfehlt und auf dem Gehweg zersplittert.
Trotz mehrmaliger Aufforderung schreitet die Polizei nicht ein und die Neonazis können unbehelligt flüchten.

Der 14-jährige Betroffene syrischer Nationalität wird aus einem rechten Motiv bedroht.

Zwei 10-jährige Kinder treffen an der Bushaltestelle auf zwei Teenagerinnen, von denen sie bereits am Vortag angegriffen worden waren. Eine der Frauen beleidigt eines der Kinder rassistisch und schlägt ihm mit der Hand ins Gesicht.

Zwei Teenagerinnen blasen zwei 10-jährigen Grundschulkindern an einer Bushaltestelle Zigarettenrauch ins Gesicht. Als sich eines der Kinder darüber beschwert, beleidigt es eine der Frauen rassistisch und schlägt seinen Kopf gegen die Scheibe der Bushaltestelle. Das betroffene Kind kann sich in den Bus flüchten.

Nach dem Ende der Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung von Auschwitz räumen Teilnehmende Stühle und Veranstaltungstechnik zusammen. Laut Presseberichten und Auskunft von Teilnehmer:innen seien vier Personen, darunter drei Vertreter:innen der lokalen AfD-Fraktion, vor Ort geblieben. Einer der drei Stadtverordneten sei auf einen jungen Antifaschisten zugegangen und habe ihn zu einer Prügelei aufgefordert sowie geschubst. Als dieser nicht auf die Provokationen eingegangen sei, habe er ein Klappmesser gezogen. Die bedrohten Antifaschist:innen seien in das angrenzende Seniorenheim geflüchtet und hätten von dort die Polizei alarmiert. Bereits während der Gedenkveranstaltung sei es mehrfach zu Störungen u.a. aus dem Kreis der AFD-Stadtverordneten gekommen.

Der 35-jährige Betroffene deutscher Nationalität wird aus einem rechten Motiv bedroht.

Der 44-jährige Betroffene syrischer Nationalität wird aus einem rechten Motiv bedroht.

Ein Rechter beleidigt und filmt aus seinem Auto heraus ein Ehepaar mazedonischer Herkunft, das gerade Kleidung an einem Altkleidercontainer abgibt. Er parkt das Auto, stürmt mit geballter Faust auf das Ehepaar zu und versucht, auf den Mann loszugehen. Die Frau stellt sich dazwischen, um ihren Mann zu schützen. Der glatzköpfige Angreifer schlägt sich auf die Brust und ruft „Ich bin ein Nazi!“, sowie „Noch ein bisschen, dann verschwindet ihr alle aus Deutschland“. Es fallen noch weitere rassistische Beleidigungen. Der Angreifer packt die Frau an den Händen und biegt diese mit Kraft nach hinten, so dass sie Schmerzen erleidet. Die Betroffene hat auch Monate später noch Beschwerden an den Handgelenken.