Ein 21-Jähriger wurde während des Dachsbergfestes gegen 19.15 Uhr von dem Rechtsextremen Jan F. zunächst verbal belästigt und dann mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
Premnitz


Ein 21-Jähriger wurde während des Dachsbergfestes gegen 19.15 Uhr von dem Rechtsextremen Jan F. zunächst verbal belästigt und dann mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

Ein 40-jähriger Fußgänger wurde nachts auf der Landstraße von einer Gruppe von Rechten zusammengeschlagen. Die Täter, fünf Männer und eine Frau im Alter von 18 bis 25 Jahren, kehrten noch zwei Mal von einer NPD-Wahlkampffeier zu ihrem Opfer zurück, dem sie mit Stahlkappenschuhen das Gesicht eintraten und lebensgefährlich verletzten.

Nach einem Konzert wurde ein junger Mann in der Cottbuser Parzellenstraße von Rechtsextremen angegriffen und verletzt.

Auf einen Asia-Imbiss in der Dammstraße wurde von der Gruppe »Freikorps« ein Brandanschlag verübt. Ein Müllcontainer wurde angezündet.

Auf einen Dönerimbiss in der Paulhorster Straße wurde am späten Abend ein Brandanschlag verübt. Das Feuer aus Zeitungspapier verursachte geringen Sachschaden. Die Polizei löschte das Feuer und nahm mehrere tatverdächtige Rechte fest.

Ein 18-Jähriger iranischer Herkunft wurde im Regionalzug zwischen Falkensee und Nauen angepöbelt, beleidigt und geschlagen. Das Opfer erlitt unter anderem eine Gehirnerschütterung, eine Brandverletzung am Arm, innere Blutungen und eine Prellung an der Hand.

Ein 38-jähriger Mann hat über einen Handyanruf bei der Polizei damit gedroht, das Asylbewerberheim im Birkenweg in die Luft zu sprengen, das darauf geräumt wurde.

Eine Gruppe von Punks wurde im Hauptbahnhof von einer fünfköpfigen Gruppe Skinheads als »Asoziale« und »Abschaum« beschimpft, einer der Punks mit Springerstiefeln getreten.

Ein junger Mann wurde in den frühen Morgenstunden auf dem Dorffest von einem 22-jährigen Rechten durch Fußtritte und Schläge verletzt. In der Nacht zuvor war ein anderer junger Mann von einem 26-jährigen Rechten durch Fußtritte ins Gesicht schwer verletzt worden. Beide Opfer wurden zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingewiesen.

Auf einen nicht-rechten Jugendlichen warfen drei Rechte am Bahnhof Michendorf zwei Bierflaschen, wovon eine den Jugendlichen am Rücken traf. Dabei schrieen die Rechten »Wir kriegen dich, du Scheiß-Zecke«.

Auf ein China-Restaurant in der Friedrich-Engels-Straße wurde ein Brandanschlag verübt. Es entstand ein Schaden von etwa 30.000 Euro.

Ein irakischer Asylbewerber wurde während eines Spazierganges an der Spree von drei jungen Männern angehalten und beschimpft. Einer der Angreifer stieß ihn in den Fluss.

Ein 39-jähriger türkischer Asylbewerber wurde auf der Uckerpromenade von Rechten angegriffen.

Ein 29-Jähriger indischer Herkunft wurde von mehreren Rechten rassistisch beleidigt und bedroht.

Eine 38-jährige Afrikanerin wurde gegen 21 Uhr an der Straßenbahnhaltestelle Magnus-Zeller-Platz von einem 21-jährigen Rechten rassistisch beschimpft und ins Gesicht geschlagen.

Ein 16-jähriger alternativer Jugendlicher wurde gegen 1:30 Uhr am Kanal von drei Rechten als »Zecke« beschimpft und mit den Worten »Du bist nicht wert, ein Deutscher zu sein« beleidigt. Dann wurde er über einen Zeitraum von drei Stunden mit Schlägen und Tritten misshandelt. Dabei wurde er auch mit dem Kopf unter Wasser getaucht.

Mehrere Personen wurden verletzt, als sich gegen 3:30 Uhr eine Gruppe von etwa 15 Rechten gewaltsam Zugang zu einer Diskoveranstaltung auf dem Trappenberg verschaffen wollten und von Mitarbeitern einer Sicherheitsfirma daran gehindert wurden. Ein Mitarbeiter der Sicherheitsfirma wurde durch Stichverletzungen am Oberkörper verletzt.

Eine Frau wurde bei einer Veranstaltung im Stellwerk in der Karl-Marx-Straße gegen 23 Uhr von zwei 19- und 20-jährigen Rechten ins Gesicht geschlagen und erlitt einen Nasenbeinbruch.

Zwei nicht-rechte Jugendliche und eine Frau wurden gegen 19 Uhr von mehreren Rechten an der Havelmündung an der Neuen Brücke von Rechten angegriffen. Die beiden männlichen Jugendlichen wurden mit Schlägen ins Wasser getrieben und mehrmals untergetaucht, bis sie sich schließlich befreien konnten.

Fünf junge Männer im Alter zwischen 15 und 18 Jahren randalierten in der Friedensstraße. Sie warfen Fahrräder gegen eine Steintreppe, zerschlugen Bierflaschen und warfen mit einer Bank die Scheiben des alternativen Cafés »Nevermind« ein. Dabei grölten sie Naziparolen.

Eine 20-jährige Vietnamesin wurde am Bahnhof von Rechten angegriffen, ebenso ein 20-jähriger Deutscher, der der Frau zu Hilfe eilte.

Drei ausländische Offiziere in Zivil wurden gegen 19:50 Uhr in der Straßenbahn am Platz der Einheit von drei 17-, 20- und 35-jährigen Ravern rassistisch beleidigt und beim Aussteigen geschlagen und getreten. Dann warfen die Raver, die auf dem Rückweg von der Love Parade waren, eine Flasche in Richtung der drei Opfer, einem Rumänen, einem Niederländer und einem Kroaten.

Ein 26-Jähriger wurde am Donnerstag leicht verletzt, als der 22-jähriger Rechtsextreme Michel M. ihm mit seinem schwarzen PKW Peugeot vorsätzlich in die Beine fuhr.

Eine Gruppe Berufsschüler, darunter ein Dunkelhäutiger, wurde auf dem Weg zum Bahnhof von Rechten angepöbelt und tätlich angegriffen.

Gegen 22:20 Uhr wurden von sechs bis acht Männern vor dem Asylbewerberheim rassistische Parolen gerufen und dann gegen eine Außenwand Steine und in ein offenes Fenster ein Blitzknaller geworfen. Verletzt wurde niemand.

Ein 19-jähriger Vietnamese wurde während einer Party gegen 1:00 Uhr aus einer Gruppe von sechs Rechten heraus angegriffen. Drei von ihnen schlugen auf ihn und einen weiteren Jugendlichen ein. Der Jugendliche wurde mit einer Fraktur des Fingers ins Krankenhaus gebracht und musste dort für drei Tage zur Beobachtung verbleiben.

Ein 26-jähriger Asylbewerber aus Kamerun wurde von vier Rechten angegriffen. Als er mit dem Fahrrad unterwegs war, hielten neben ihm zwei Autos, aus denen die Rechten ausstiegen. Ein Mann aus der Gruppe stieß den Kameruner in den Dorfteich und drückte ihn mehrmals unter Wasser. Das Opfer wurde leicht verletzt ambulant in einem Krankenhaus behandelt.

Ein 22-Jähriger wurde am Sonntag, gegen 04.20 Uhr beim Verlassen einer Abiturfeier von dem Rechtsextremen Kevin B. angegriffen und dabei ins Gesicht geschlagen. Der Betroffene erstattete Anzeige gegen den Täter und wegen unterlassener Hilfeleistung auch gegen Mitarbeiter der Firma »Security Zarnikow«.

Ein 17-jähriger alternativer Jugendlicher wurde gegen 20:45 auf dem Weg vom S-Bahnhof auf der Ernst-Thälmann-Straße von fünf Rechten verfolgt. Er wurde umringt und mit antisemitischen und fremdenfeindlichen Äußerungen beschimpft, dann verbal bedroht, später auch mit einem Messer. Dann gelang es ihm wegzulaufen.

Ein 13-jähriges deutsch-kubanisches Mädchen wurde auf einem Spielplatz von vier 14 bis 16 Jahre alten weiblichen Jugendlichen wegen seiner dunklen Hautfarbe beschimpft, zu Boden geschlagen und getreten.