Schlagwort des Archive Neonazis

Erinnerungen an Bernd “Stippi” Köhler

"Stippi" Bernd Köhler

Im Juli 2008 stirbt Bernd Köhler in Folge rechter Gewalt in Templin. Die Opferperspektive spricht mit Familie und Freund_innen. Daraus entsteht die Broschüre “Erinnerungen an Stippi”. Bernd „Stippi“ Köhler kommt aus Templin. Vor der „Wende“ arbeitet er als Meliorationstechniker und […]

Opferberatungsstellen befürchten weitere rassistische und rechte Angriffe

Pressemitteilung des Dachverbandes der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt vom 6.9.2018 „Wir brauchen jetzt endlich dauerhafte gesellschaftliche und politische Solidarität mit Opfern rassistischer, rechter und antisemitischer Gewalt. Leugnen, Verharmlosen und Kleinreden stärkt hingegen die Täter*innen.“ Die unabhängigen […]

Urteilsverkündung im Jüterboger Brandanschlagsprozess: Den gesellschaftlichen Rassismus in den Fokus rücken!

Am morgigen Donnerstag wird am Landgericht Potsdam das Urteil gegen Chris P. verkündet, welcher im Lauf des Verfahrens gestand, einen Brandsatz auf die von jugendlichen Geflüchteten bewohnte Unterkunft in Jüterbog geworfen zu haben. Chris P. gab an, die Tat gemeinsam […]

Spremberg

Quelle: OPP, taz, Potsdamer Neueste Nachrichten, Niederlausitz-Aktuell
Landkreis: Spree-Neiße
Stadt: Spremberg

Im Anschluss an eine „Pro-Kohle“-Demonstration am Kraftwerk „Schwarze Pumpe“ zieht am späten Abend eine größere Menschengruppe, in der sich auch Neonazis befinden, zu einer im Rahmen der „Ende Gelände“-Proteste errichteten Gleisblockade. Aus dieser Gruppe heraus wird versucht, das Gleisbett zu stürmen, dabei kommt es zu körperlichen Angriffen auf Teilnehmende der „Ende-Gelände“-Aktion. Auch Feuerwerkskörper werden auf die Blockierenden geworfen. Die Klima-Aktivist_innen werden dabei unter anderem als „Scheiß Hippies“ beschimpft. Im Umfeld der Blockade werden weitere Passant_innen und Autos angegriffen.

 

Gefährliche Normalisierung rechter Gewalt: Alltägliche Angriffe – fehlende Konsequenzen – gesellschaftliche Gefährdung –

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Hintergrundpapier des Vereins Opferperspektive zur Veröffentlichung der Angriffszahlen rechter Gewalt 2015 in Brandenburg. Zur Pressemitteilung vom 1.März 2016 Entwicklung der Angriffszahlen Die Opferperspektive e.V. beobachtete bereits im Jahr 2014 einen Anstieg rechter und rassistischer Angriffe in Brandenburg, für das Jahr […]

Wünsdorf/ Zossen

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung
Landkreis: Teltow-Fläming
Stadt: Wünsdorf/ Zossen

Auf das Gebäude der zukünftigen Erstaufnahmestelle für Geflüchtete im Ortsteil Wünsdorf wird in der Nacht ein Brandanschlag verübt. Eine Polizeistreife nimmt noch in der gleichen Nacht zwei bekannte Neonazis fest, die dringend tatverdächtig sind. Beide werden später wieder auf freien Fuß gesetzt, da für einen Haftbefehl keine ausreichenden Gründe vorliegen.

 

Bad Freienwalde (Oder)

Quelle: OPP
Landkreis: Märkisch-Oderland
Stadt: Bad Freienwalde (Oder)

Ein Mann, seine Frau und sein Schwager werden von vier Neonazis, zwei Frauen und zwei Männern auf dem Rückweg von einem Feuerwehrfest angegriffen. Diese beleidigen ihn rassistisch, verfolgen die Gruppe und schlagen auf ihn ein. Seine Frau will per Handy die Polizei rufen und wird von einer Angreiferin ins Gesicht geschlagen. Sie fällt zu Boden und ihr Telefon zerbricht. Ihr Mann erwehrt sich der Angreifer, so dass diese sich zurückziehen, wenig später aber mit Verstärkung zurückkommen. Ein Streifenwagen ist mittlerweile anwesend, dennoch schlagen die nun sechs Angreifer auf den Mann und seinen Begleiter ein und bedrohen die Frau.

Die Polizei nimmt keinen der Angreifer fest. Die Betroffenen müssen mit zum Teil schweren Gesichtsverletzungen im Krankenhaus behandelt werden.

 

Fürstenwalde/Spree

Quelle: OPP
Landkreis: Oder-Spree
Stadt: Fürstenwalde/Spree

Als GegendemonstrantInnen sich einer unangemeldeten NPD-Kundgebung vor einem Flüchtlingsheim entgegenstellen, werden sie unvermittelt von drei Neonazis angegriffen und geschlagen. Dabei werden zwei der Gegende- monstrantInnen verletzt.

 

Bedrohung – Wenn der Alltag zur Hölle wird

Es gibt viele Formen von Gewalt. Das Einschüchtern, Drohen, Verleumden, Zermürben – kurz: der rechte Alltagsterror gegen Andersdenkende und MigrantInnen kann genauso zerstörerisch sein, wie Fausthiebe und Stiefeltritte.

»Nein zum Heim« – Hetze und Anschläge gegen Flüchtlinge

Die Strategie ist immer die gleiche. Sobald bekannt wird, dass eine Flüchtlingsunterkunft neu eingerichtet oder erweitert werden soll, erscheint auf Facebook die Seite einer »Bürgerinitiative«, die rassistisch Stimmung dagegen macht und Proteste formiert.

Wer Neonazis keinen Raum geben will, muss alternative Jugendkulturen schützen – Verbote können sinnvoll sein – aber sie reichen nicht aus.

Der Verein Opferperspektive begrüßt die Bestätigung des Verbots des neonazistischen Netzwerkes »Widerstandsbewegung Brandenburg«, besser bekannt als »Spreelichter«. Unsere Erfahrungen in der Region Südbrandenburg zeigen allerdings deutlich, dass ein Organisationsverbot nur kurzfristig Erfolg hat. Nachdem das Verbot im Juni 2012 zunächst […]

Pressemitteilung zur Verbotsbestätigung des Neonazi-Netzwerkes „Widerstandsbewegung Südbrandenburg“

Wer Neonazis keinen Raum geben will, muss alternative Jugendkulturen schützen – Verbote können sinnvoll sein – aber sie reichen nicht aus. Der Verein Opferperspektive begrüßt die Bestätigung des Verbots des neonazistischen Netzwerkes “Widerstandsbewegung Südbrandenburg“, besser bekannt als „Spreelichter“. Unsere Erfahrungen […]

NPD-Mitglieder greifen GegendemonstrantInnen an

Quelle: inforiot
»Kein Bock auf Nazis«

Am gestrigen Samstag wollte der Landesverband Brandenburg der neonazistischen NPD wie angekündigt Informationsstände in Eisenhüttenstadt und Fürstenwalde (Spree) durchführen. Gegen die rassistische Hetze der Partei protestierten zahlreiche Flüchtlinge und Unterstützer_innen. Zu diesem zivilgesellschaftlichen Protest aufgerufen hatten unter anderem das “Netzwerk […]

Guben

Quelle: OPP
Landkreis: Spree-Neiße
Stadt: Guben

Im Laufe des Vormittags wird ein junger Mann, der im Auftrag der Stadt Neonazis-Aufkleber entfernt, mehrfach von Neonazis an seiner Wohnungstür aufgesucht. Diese drohen ihm wiederholt mit Schlägen. Bereits im Mai stand der Mann im Fokus von Neonazis und wurde von diesen auf Grund seiner Arbeit bedroht.