Ein 15-jähriger Punk wurde von einem Rechtsextremen vor der Gesamtschule in der Bergstraße mehrmals geschlagen.
Premnitz


Ein 15-jähriger Punk wurde von einem Rechtsextremen vor der Gesamtschule in der Bergstraße mehrmals geschlagen.

Linke Jugendliche werden von Rechten geschlagen.

Zwei afrikanische Asylbewerber wurden nach einem Diskobesuch in den Lenné-Passagen an einer Bushaltestelle von etwa sechs bis acht Rechten angegriffen. Einer der Afrikaner wurde mit Stiefeln gegen den Kopf getreten. Das Opfer musste sich mit schweren Kopfverletzungen in 10-tägige stationäre Behandlung begeben.

Ein 22-jähriger afghanischer Flüchtling und sein palästinensischer Begleiter wurden nach einem Diskobesuch von sieben bis acht Rechten angepöbelt und angegriffen. Der Afghane wurde an Kopf und am Oberkörper verletzt.

Auf einen Dönerimbiss in der Fehrbelliner Straße wurde kurz vor Mitternacht von der Gruppe »Freikorps« ein Brandanschlag verübt.

Vier linksgerichtete Jugendliche wurden beim Verlassen der Diskothek »Flash« von einer Gruppe von etwa 20 Rechten angepöbelt und tätlich angegriffen.

Vier linksgerichtete Jugendliche wurden beim Verlassen der Diskothek »Flash« von einer Gruppe von etwa 20 Rechten angepöbelt und tätlich angegriffen.

Auf einen Dönerimbiss in der Falkenhagener Straße wurde von der Gruppe »Freikorps« gegen 0:30 Uhr ein Brandanschlag verübt. Das Dach des Imbisses wurde beschädigt.

Am Abend wurde ein 28-jähiger Flüchtling aus dem Tschad am Bahnhof rassistisch beschimpft, geschlagen und im Gesicht verletzt.

Ein 16-jähriger Punk wurde gegen 21 Uhr im Stadtpark in der Nähe eines Rummels von einer etwa 10-köpfigen Gruppe Rechter und Hiphopper angegriffen. Unter Rufen wie »Scheiß-Punks« wurde er von sechs Männern und Frauen geschlagen und getreten und musste in ambulante ärztliche Behandlung.

Ein 14-jähriger Linker wurde in Waldstadt aus einer größeren Gruppe Rechter heraus beschimpft, geschlagen und mit Springerstiefeln getreten. Die Rechten hatten auf antifaschistische Jugendliche gewartet.

Auf dem Vorplatz des Bahnhof Strausberg Vorstadt wurde in den Nachtstunden ein Jugendlicher angegriffen und im Gesicht verletzt. Der Betroffene war mit einem Freund auf dem Weg vom Bahnhof in Richtung angrenzendes Wohngebiet, als mindestens drei Personen der Strausberger rechten Szene aus einem nahen Imbiss kamen, einer von ihnen sich vermummte und die beiden Jugendlichen verfolgten. Sie wurden eingeholt und der Betroffene sofort mit Faustschlägen und Tritten niedergeschlagen. Er wurde als »asoziales Schwein« beschimpft.

Zwei Punks wurden gegen 0:30 in der Kurlandstraße von zwei Rechten aufgefordert, den rechten Arm zum Hitler-Gruß zu erheben. Als sie sich weigerten, wurden sie niedergeschlagen und auf dem Boden liegend mit Füßen getreten.

Eine etwa 15-köpfige Gruppe Neonazis stürzte sich gegen 2:45 Uhr in der Dorfstraße auf den Wagen eines 18-jährigen alternativen Jugendlichen und demolierte es mit Fußtritten, Eisenstangen und Steinen. Dabei wurde »Sieg Heil« gerufen. Die vier Wageninsassen blieben unverletzt.

Zwischen einer Gruppe Deutscher und einer Gruppe Russlanddeutscher kommt es zu einer Schlägerei.

Der Betreiber eines Dönerimbisses wurde von einem Rechten angegriffen und verletzt.

Ein junger Punk wurde in einem Nachtbus von zwei Rechten angegriffen, nachdem er sich wortstark für zwei Flüchtlinge einsetzte, die von den beiden angepöbelt worden waren. Da Freunde ihm zur Hilfe eilten, kam er mit leichten Verletzungen davon.

Auf einen Dönerimbiss wurde ein Anschlag verübt. Die Täter brachen in den Imbiss ein, zerschlugen eine Fensterscheibe und verwüsteten anschließend nahezu den gesamten Innenraum. Einer der Täter öffnete eine Propangasflasche und legte mehrere angezündete Zigaretten in dem Verkaufsstand ab.

Zwei palästinensische Asylbewerber wurden in der Straßenbahn in der Nähe der Haltestelle Bisamkiez von zwei Rechten als »Scheiß-Ausländer« beschimpft und mit einer abgebrochenen Bierflasche angegriffen. Sie konnten den Angriff weitgehend abwehren.

In der Nacht zum 18.02.04 wurde eine Scheibe des kurdischen Imbisses »Mendogrill« in der Goethestraße und zwei Scheiben des benachbarten alternativen Jugendzentrums »Freibeuter« eingeworfen.

Ein 13-jähriger Schüler wurde in der Paulshorster Straße von einem Mann wegen seiner Skaterhose angepöbelt, geschlagen und im Gesicht und am Oberkörper verletzt.

Der türkische Betreiber eines Dönerimbisses wurde von mehreren Rechten rassistisch beschimpft und mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Er erlitt einen Nasenbeinbruch.

Nach einem Diskobesuch wurden ein palästinensischer und ein algerischer Flüchtling aus einer größeren Gruppe von Rechten heraus angegriffen und zusammengeschlagen. Schon in der Disko war der Palästinenser geschlagen worden.

Auf einen von Vietnamesen betriebenen Textil- und Kleinwarenladen wurde von der Gruppe »Freikorps« ein Brandanschlag verübt. Eingangstür, Fensterrahmen und ein Teil der Textilien wurden beschädigt. Es entstand ein Schaden von 3000 Euro.

Auf einen Dönerimbiss wurde ein Brandanschlag verübt.

Auf einen Dönerimbiss in der Bahnhofstraße wurde gegen 3:10 Uhr durch zwei Rechte ein Brandanschlag verübt. Die Täter warfen einen Molotow-Cocktail durch ein Fenster des Imbisses. Der im Imbiss schlafende Angestellte wurde wach und löschte den Brand.

Aus rassistischem Motiv wurde ein ägyptischer Mann von zwei Männern angegriffen und geschlagen.

Drei Neonazis versuchten, gewaltsam in die Wohnung eines Vietnamesen einzudringen, wobei sie rassistische und nazistische Parolen riefen. Der Versuch misslang.

Etwa 20 Rechtsextreme zogen gegen 22:15 Uhr vor den Jugendclub Preju und warfen Bierflaschen in Richtung mehrerer sich vor dem Jugendclub aufhaltender linksorientierter Jugendlicher. Verletzt wurde niemand.

Ein 21-Jähriger wurde in der Gaststätte Lindenhof von drei Neonazis geschlagen und getreten. Aus der Gruppe der etwa 20 Rechten wurden Naziparolen gerufen.