Gegen den Strom

Broschürencover Gegen den Strom

In dem Heft »Gegen den Strom« werden Projekte vorgestellt, in denen sich Brandenburger Jugendliche und junge Erwachsene für eine demokratische, alternative Kultur und gegen rechts engagieren. Die fünf Berichte beruhen auf Gruppen- und Einzelgesprächen, die eine Arbeitsgruppe des Demokratischen JugendFORUMs Brandenburg und des Vereins Opferperspektive 2006 in sechs Städten aufgezeichnet hat.

Selbstverständlich repräsentieren die mündlichen Berichte nicht die Brandenburger Jugend. Sie haben exemplarischen Charakter. Vielleicht machen Jugendliche in anderen Kommunen ähnliche Erfahrungen, vielleicht lassen sich große Unterschiede feststellen. Auch stehen die Beiträge nicht für die Projekte, sondern sind individuelle Darstellungen. Für die Veröffentlichung wurden die Gespräche bearbeitet und zusammengefasst.

Es sind schriftlich bislang nicht festgehaltene Erlebnisse und Perspektiven von engagierten, linken Jugendlichen. Sie berichteten uns von ihren Erfahrungen mit Gewalt und rechten Gruppen und den Gründen ihres Engagements. Wir fragten danach, wie sie den Umgang mit Rechtsextremismus in Kommunen, Schule, durch Elternhäuser und Staatsorgane erleben. Das Spektrum ihrer Aktivitäten ist vielfältig.

Gemeinsam ist den Initiativen und Gruppen, dass sie das tun, was von Jugendlichen unter den Stichworten Partizipation, Engagement, Zivilcourage stets gefordert wird: Flagge zeigen gegen Rechtsextremismus, und sich in die eigenen Angelegenheiten einmischen.

Das Projekt wurde gefördert durch die Nationalagentur Jugend für Europa. GesprächspartnerInnen kamen aus den Projekten Anlaufstelle für Opfer rechtsextremer Gewalt Guben, Autonome Antifa Cottbus, Autonome Antifa Finsterwalde, Bad Freienwalder Alternative, Es geht auch anders e.V. Finsterwalde, Internationaler Jugendverein Guben/ Gubin, Horte Strausberg, Lübbener Forum gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit, Projektgruppe Schule ohne Rassismus Lübben.

Inhalt:

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