Am Samstag greift der Täter einen erwachsenen deutschen Mann im Cottbus-Sandow an. Zuvor brüllt er rechte verherrlichende Parolen.
Cottbus


Am Samstag greift der Täter einen erwachsenen deutschen Mann im Cottbus-Sandow an. Zuvor brüllt er rechte verherrlichende Parolen.

Am Mittwochabend greifen drei deutsche Männer einen jungen Mann afghanischer Herkunft und seine Begleiterin polnischer Herkunft in einem Park am Basketballplatz an. Zunächst verwickeln die Angreifer die beiden Betroffenen in ein Gespräch. Dann fallen verfassungswidrige und rassistische Parolen, auch entsprechende Gesten werden gezeigt. Nach den verbalen Attacken greifen die Täter den jungen Mann an und verletzen ihn im Gesicht. Als dieser sagt, er wolle die Polizei rufen, wird er bedroht. Ein Unbekannter hält die Männer von weiteren Schlägen ab.

Als am späten Abend mehrere Antifaschist*innen in der Gegend um den Bahnhof Strausberg-Stadt Plakate anbringen wollen, welche für eine Veranstaltung werben, werden sie von drei teils vermummten, der organisierten Neonaziszene angehörigen Männern in bedrohlicher Weise angesprochen. Die Antifaschist*innen werden aufgefordert, das weitere Plakatieren zu unterlassen, da man mit der inhaltlichen Ausrichtung der Veranstaltung politisch nicht übereinstimme. Eingeschüchtert durch das Auftreten der Neonazis verlassen die Antifaschist*innen daraufhin den Ort und beenden die weitere öffentliche Bewerbung der Veranstaltung.

Eine Frau beleidigt einen 39-jährigen Mann polnischer Herkunft rassistisch und greift ihn körperlich an.

Eine 57-jährige Frau schlägt auf einer öffentlichen Straße einer jungen Frau aus Somalia unvermittelt in den Bauch, drückt eine Zigarette an ihr aus und versucht der Frau das Kopftuch herunterzureißen. Der Betroffene gelingt es, den Angriff abzuwehren.

Als am frühen Morgen zwei nicht-weiße Sicherheitsmitarbeiter in der S-Bahn eine dreiköpfige Gruppe darum bitten, ihre beschuhten Füße von den Sitzen zu nehmen, beleidigt sie ein Mann aus der Gruppe rassistisch. Als sich die verbalen Attacken beim Aussteigen am S-Bahnhof Hennigsdorf fortsetzen, wird der Mann durch die beiden Mitarbeiter bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Als die Polizei vor Ort ist und die Mitarbeiter den Mann loslassen, versucht dieser, ihnen mit einem Sprung ins Gesicht zu treten.

Schüler*innen einer Klasse, die im Gästehaus der Gedenkstätte Sachsenhausen untergebracht ist, werden von Oranienburger Jugendlichen vor dem Haus beschimpft. Anschließend greifen die Oranienburger Jugendlichen weitere Schüler*innen außerhalb des Hauses an. Hierbei werden ein 15-jähriger und ein 16-jähriger Jugendlicher mit irakischer Herkunft sowie eine 51-jährige Deutsche verletzt. Die Polizei ermittelt wegen besonders schwerem Landfriedensbruch. Mindestens einer der Täter ist als Teil der rechten Szene bekannt.

Drei Angreifende rufen rassistische Parolen und setzen anschließend einen Gegenstand in Brand. Ein 28-Jähriger aus Deutschland ist davon betroffen.

Im Umfeld des Eberswalder Hauptbahnhofes beleidigt ein Täter zwei Jugendliche deutscher Herkunft rassistisch. Anschließend greift er die zwei jungen Männer auch körperlich an.

Der Bürgermeister von Döbern besucht den örtlichen Jugendclub, um sich dort mit den Jugendlichen auszutauschen, die die Einrichtung nutzen. Ein Rechter, der nicht zu den Nutzer*innen gehört, beginnt im Laufe des Gesprächs den Bürgermeister zu beleidigen. Inhalt der Beleidigungen sind politische Diffamierungen gegen Linke. Der Bürgermeister sucht daraufhin das Gespräch mit dem Rechten vor der Einrichtung. Dort bedrängt der Rechte ihn, reißt ihn zu Boden und tritt auf ihn ein.

In einem Einkaufszentrum am Postplatz beleidigt ein 29-jähriger Mann zwei Menschen afghanischer Herkunft rassistisch und stört die Betroffenen bei der Bezahlung an der Kasse. Als sie das Einkaufszentrum verlassen, zückt der Angreifer ein Messer und verletzt die beiden Betroffenen leicht. Die Betroffenen setzen sich dagegen zur Wehr, ergreifen das zu Boden gefallene Messer und verhindern durch das Eingreifen weitere mögliche Angriffe.

Am späten Nachmittag läuft eine aus Syrien geflüchtete Schülerin die Hauptstraße entlang. Einige Meter entfernt stehen ein junger Mann und zwei junge Frauen, die sich offenkundig über sie lustig machen. Die Schülerin versucht dies zu ignorieren, doch der Mann schubst sie von hinten so stark, dass sie auf den Gehweg fällt. Wiederholt hindert er sie am Aufstehen, indem er mit seinem Fuß ihren Kopf zurück auf den Boden drückt. Als der Schülerin dennoch das Aufstehen gelingt, reißt er ihr das Kopftuch herunter und wirft es auf den Boden. Der Angriff wird von rassistischen und antimuslimischen Parolen begleitet. Vorbeilaufende Passant*innen greifen nicht ein. Erst als sich der Angreifer vom Tatort entfernt, hilft eine Passantin der Betroffenen und begleitet sie zum Arzt.

Ein Angreifender beschimpft einen jungen Mann syrischer Herkunft rassistisch und greift ihn körperlich an.

Der Täter ruft rechte verherrlichende Parolen und greift einen Erwachsenen deutscher Herkunft an.

Ein Mann greift zwei Jugendliche afghanischer Herkunft aus rassistischem Motiv an und verletzt sie.

Ein 27-jähriger Mann beleidigt bei der Werderaner Kneipennacht einen 53-jährigen Mann und dessen 52-jährigen Begleiter homophob und greift die beiden anschließend körperlich an. Der 53-Jährige wird durch den Angriff am Knie verletzt.

Zwei Angreifende beleidigen drei Jugendliche aus Polen rassistisch und greifen sie am Platz der Befreiung an.

Ein Angreifer beschimpft ein 11-jähriges Kind antisemitisch und greift es anschließend körperlich an.

Am frühen Abend beschimpft ein deutscher Mann am Bahnhofsvorplatz eine Gruppe aus Eritrea rassistisch und greift anschließend zwei Betroffene aus der Gruppe körperlich an.

Ein Angreifer beschimpft einen 13-Jährigen antisemitisch und greift den Betroffenen anschließend körperlich an.

Für das Jahr 2018 hat die Beratungsstelle Opferperspektive 174 rechte Gewalttaten im Land Brandenburg verzeichnet. Damit verbleibt die Zahl der…
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Am späten Nachmittag stößt ein deutscher Mann im Hausflur seinen aus Syrien geflüchteten Nachbarn die Treppe hinunter, als dieser vom Inlineskaten nach Hause kommt. Der Betroffene verlässt aus Angst unter Schmerzen den Hausflur. Wenig später versucht er ein weiteres mal am Angreifer vorbei in seine Wohnung zu gelangen. Hierbei beschimpft der ihn rassistisch und versucht ihn die Treppe hinunter zu zerren. Der Betroffene flüchtet sich in seine Wohnung und auch der Täter verschafft sich Zutritt zu der Wohnung gegen den Willen des Betroffenen. Daraufhin rettet sich der Betroffene auf seinen Balkon und ruft laut um Hilfe. Da es dem Angreifer nicht gelingt, die Balkontür zu öffnen, verlässt er nach weiteren Verhöhnungen die Wohnung. Der Betroffene alarmiert die Polizei und begibt sich später aufgrund seiner
Verletzungen in ambulante ärztliche Behandlung.

Eine Politikerin der Partei DIE LINKE erhält in Reaktion auf einen Artikel über den Anstieg rechtsextremer Aktivitäten in Brandenburg, dessen Grundlage ihre regelmäßige Kleine Anfrage im Landtag Brandenburg bildet, zum wiederholten Male eine E-Mail, in welcher ihr und ihrer Familie unter Anspielung auf die Vernichtungspraxis der Nationalsozialisten mit dem Tode gedroht wird.

Ein Täter greift einen jungen Mann syrischer Herkunft aus rassistischen Motiven mit einem Gegenstand an.

Ein Geflüchteter aus Syrien wird beim Verlassen eines Supermarktes in Neu-Schmellwitz von einem Rechten beleidigt und geschlagen. Obwohl ein Mitarbeiter des Geschäftes auf den Angriff aufmerksam wird und zu der Situation hinzukommt, lässt der Angreifer nicht ab, schubst den Betroffenen in der Folge und tritt ihm in den Rücken. Der Angreifer gehört zu einer Gruppe, die bereits in der Vergangenheit durch rassistische Pöbeleien und Attacken in Neu-Schmellwitz in Erscheinung
getreten ist.

Gegen 22:10 Uhr verlassen drei Männer im Alter von 41, 27 und 26 Jahren ein Lokal in der Karl-Marx-Straße. Vor der Tür werden sie von einem 23-Jährigem rassistisch beleidigt und angepöbelt. Als die drei Personen versuchen sich der Situation zu entziehen, bedroht der Täter sie und wird handgreiflich. Während der anschließenden polizeilichen Maßnahme, wehrt sich der Täter massiv und wird weiterführend wegen selbstverletzendem Verhalten durch einen Krankenwagen in eine geschlossene Station gebracht.

Am Nachmittag beleidigen zwei Männer in der Regionalbahn einen Mann tschetschenischer Herkunft rassistisch und versuchen, ihm unter Androhung von Gewalt sein Bahnticket abzunehmen, was der Betroffene jedoch verhindern kann. Als er am Bahnhof Bernau den Zug verlässt, folgen ihm die Männer und versuchen, ihn auch körperlich anzugreifen, wogegen der Betroffene sich jedoch erneut zur Wehr setzen kann.

Rund 100 Menschen beteiligen sich an einer Kundgebung des rechten, afd-nahen Bündnisses “Heimatliebe Brandenburg”. Während der Abreise schlägt ein Teilnehmer der Kundgebung einem Gegendemonstranten ins Gesicht.

Ein Täter beleidigt einen jungen Mann syrischer Herkunft zunächst rassistisch und greift ihn anschließend körperlich an.

Ein Rechter skandiert gegenüber einem Mann deutscher Herkunft, welchen er als politisch links einordnet, den sogenannten „Hitlergruß“ und greift ihn anschließend körperlich an.