Auf der Meyenburger Chaussee beschimpft und attackiert eine Person zwei Jugendliche mit russischer Staatsbürgerschaft aus rassistischen Motiven.
Wittstock/Dosse
- Quelle: Parlamentsabfrage
- | Landkreis: Ostprignitz-Ruppin
- | Stadt: Wittstock/Dosse


Auf der Meyenburger Chaussee beschimpft und attackiert eine Person zwei Jugendliche mit russischer Staatsbürgerschaft aus rassistischen Motiven.

Am Fliederweg beschimpft und attackiert eine Person einen Mann aus rassistischen Motiven.

Während eine Schwarze Frau mit ihrem 18-Monate alten Sohn spazieren geht, spielt dieser zwischenzeitlich am Wegesrand. Plötzlich rennen zwei Hunde wie auf Befehl auf die Mutter und ihren Sohn zu. Die bellenden und zähnefletschenden Hunde werden von einem rostigen Zaun aufgehalten. Nachdem die Mutter ihren Sohn und sich in einen Sicherheitsabstand gebracht hat, fordert sie die Hundehalterinnen auf, ihre Hunde zurückzurufen. Die Frauen kommen der Aufforderung der Mutter nicht nach, echauffieren sich hierüber und werfen der Schwarzen Frau vor, kein Hundeverständnis zu haben. Ein ebenfalls auf dem Weg befindliches älteres Paar wird von den Hunden nicht beachtet, was bei der Betroffenen den Eindruck verstärkt, dass die Hunde gezielt aus rassistischen Motiven auf sie losgelassen wurden.

Zwei Männer beleidigen einen 16-jährigen Jugendlichen eritreischer Herkunft rassistisch und schlagen auf ihn ein.

Ein Mann deutscher Herkunft gießt eine unbekannte Flüssigkeit auf den Balkon seiner Nachbarin iranischer Herkunft, auf welchem sich der einjährige Sohn aufhält. Als die Mutter zur Hilfe eilt, begießt der Angreifer die Frau mit einem gefüllten Eimer. Schon zuvor beleidigt der Nachbar die Mutter und ihren Sohn mehrfach rassistisch und bespuckt sie. Aus der Folge der Angriffe heraus hat der kleine Sohn aufgehört zu sprechen und die Mutter leidet unter anhaltenden Angstzuständen.

Eine Frau mit kenianischem Background wird in der Hans-Marchwitza-Straße aus rassistischen Gründen angegriffen.

Ein Mann unterhält sich mit zwei Freunden auf einer Parkbank im Prenzlauer Stadtpark. Drei Rechte nähern sich der Gruppe, starren sie an und tuscheln. Offenbar missfällt ihnen das Äußere der Gruppe. Im Prozess vermutet einer der Täter, sie hätten Drogen genommen. Als der Mann aufsteht, stößt ihn einer der Rechten herum, befehlt ihm, den Blick zu senken und schlägt ihm ins Gesicht. Der Betroffene kann den Angriff abhalten, seine Begleiter alarmieren die Polizei.

In der JVA beschimpft ein Jugendlicher einen Jugendlichen mit syrischer Nationalität rassistisch und greift ihn anschließend an.

Am frühen Abend spricht eine Gruppe Rechter einen Mann aus Afghanistan rassistisch an. Einer der Männer bedroht den Betroffenen, indem er ein Messer herausholt und in seine Richtung hält.

Bedrohungslage nimmt zu – trotz Rückgang registrierter Angriffe Nach dem drastischen Anstieg seit 2015 kann die Opferperspektive für 2019 einen…
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In der Brückenstraße ruft ein 44-jähriger Deutscher rassistische und antisemitische Äußerungen vom Balkon. Hiermit beleidigt er einen 24-jährigen Deutschen, dem er anschließend ins Gesicht spuckt.

Am Abend fährt ein 21-jähriger Mann afghanischer Herkunft auf seinem Fahrrad die Jahrtausendbrücke und das Heinrich-Heine-Ufer entlang. Plötzlich stellen sich zwei Männer ihm in den Weg und stellen seine Aufenthaltsberechtigung in Frage. Einer der Beiden schlägt ihm ins Gesicht und hebt das Vorderrad hoch. Der 21-Jährige fällt zu Boden. Dann schubst der zweite Mann den Betroffenen und forderte ihn auf zu verschwinden.

Am Bahnhof greift eine Person einen deutschen Jugendlichen an, den er als politisch Links einordnet.

Mindestens drei Personen attackieren einen Mann aus Afghanistan von hinten, als dieser am Nachmittag in einem Supermarkt Pfandflaschen in einen Automaten wirft. Das Verkaufspersonal kümmert sich um den Betroffenen und ruft die Polizei.

Unbekannte Rechte beleidigen und bedrohen während mehrmaliger sogenannter “Corona-Spaziergänge” den Kommunalpolitiker Tom Ritter durch aggressive Rufe an seinem privaten Wohnhaus. Die Familie des Kommunalpolitikers ist zum Teil stark verunsichert und wird von Rechten auf der Straße angefeindet. Sie leben gemeinsam in einem Haus. Tom Ritter positioniert sich öffentlich gegen Rechts und macht Solidaritätsbekundungen mit Betroffenen rechter Gewalt. Seitdem wird er nicht nur im realen Leben bespuckt und angegriffen, sondern auch im virtuellen Raum mit Gewalt und dem Tot bedroht.

Ein 22-jähriger ghanaischer Herkunft ist abends gemeinsam mit einem Freund am Unteruckersee mit dem Fahrrad unterwegs. Plötzlich stellen sich zwei Männer ihnen in den Weg und beschimpfen sie. Während der eine Fahrradfahrer flüchten kann, wird der 22-Jährige mit einer Flasche beworfen. Als er anschließend versucht zu fliehen, wird er eingeholt und ein Täter schlägt ihm eine Flasche auf den Kopf. Der Betroffene wird folgend mit einer stark blutenden Kopfplatzwunde stationär im Krankenhaus aufgenommen. Die Täter können flüchten.

Ein junger Autofahrer aus Berlin möchte in der Innenstadt einen Fußgänger die Straße überqueren lassen, doch dieser bleibt plötzlich stehen und blockiert das Auto. Als der Berliner hupt, beschimpft ihn der Fußgänger rassistisch, spuckt auf die Windschutzscheibe und kratzt ihn durch die heruntergekurbelte Scheibe im Gesicht. Dann flüchtet er.

Eine junge Schülerin kongolesischer Herkunft wird in ihrer Schule von mehreren Mitschülern umkreist und rassistisch beschimpft. Anschließend wird sie auf den Boden gestoßen, gewürgt und ein Papierkorb wird über sie entleert.

Am Berliner Platz wird ein 22-Jähriger mit polnischer Nationalität von mehreren Tätern rassistisch beleidigt und körperlich angegriffen.

Drei Personen greifen aus rassistischen Motiven einen 16-jährigen Jugendlichen syrischer Nationalität an.

In den frühen Morgenstunden wird eine aus Tschetschenien geflüchtete Frau von einem lauten Hämmern an der Tür geweckt. Gemeinsam mit ihrem Sohn wird sie durch die Wohnungstür hindurch beschimpft und bedroht. Noch während ihr anderes Kind mit der Polizei telefoniert, bricht der Angreifer mit einer Flasche in der Hand durch die Tür und greift die Familie an. Die Frau und ihre Kinder können den Täter bis zum Eintreffen der Polizei festhalten.

Zwei Männer beschimpfen am frühen Nachmittag zwei junge Geflüchtete beim Verlassen des Zuges im Bahnhof Angermünde rassistisch. Anschließend warten die späteren Angreifer am Ende des Bahnsteiges auf die beiden. Als sie die Täter zur Rede stellen, greifen diese die Betroffenen mit Faustschlägen und mindestens einem Schlag mit einer Bierflasche an. Hierbei erleidet ein Betroffener einen Kieferbruch.

Bei einem Fußballspiel wird ein 15-jähriger tschadischer Herkunft von einem 18-jährigen Deutschen rassistisch beschimpft und anschließend mit der Faust geschlagen.

Ein 19 Jähriger Mann somalischer Herkunft wird rassistisch beleidigt und anschließend körperlich angegriffen.

Aus rassistischen Motiven beschimpft eine Person einen Mann syrischer Nationalität in der Mittelstraße und versucht ihn mit einer Waffe schwer zu verletzen.

Aus rassistischen Motiven beleidigt eine Person in der Prignitzer Straße einen deutschen Mann und bewirft ihn anschließend mit einem Gegenstand.

Zwei betrunkene Männer greifen am Nachmittag ein Ehepaar iranischer Herkunft aus rassistischen Motiven an. Sie schlagen dem Mann mehrfach mit der Faust ins Gesicht, die Frau kann die Täter mit einem Regenschirm auf Abstand halten. Erst als ein hinzukommender Bekannter der Betroffenen interveniert, lassen die betrunkenen Täter von dem Betroffenen ab und flüchten.

Kurz nach Mitternacht beleidigt ein Unbekannter am Bahnhof Guben einen Mann massiv rassistisch und schlägt mit der Faust in sein Gesicht. Währenddessen filmt die Begleiterin des Rechten den Angriff mit dem Mobiltelefon. Der Betroffene erleidet starke Prellungen im Gesicht und Verletzungen an der Lippe. Wenige Tage nach dem Angriff ersucht der Geschlagene medizinische Versorgung im städtischen Krankenhaus, da die Schmerzen anhaltend sind und er Probleme bei der Nahrungsaufnahme hat. Hier wird er nach in Augenscheinnahme, ohne Behandlung entlassen, obwohl behandlungsbedürftig. Schließlich fährt der Betroffene in ein Berliner Krankenhaus, wo seine Lippe behandelt wird. Diese muss genäht werden.

Am frühen Neujahrsmorgen werden drei Männer mit eritreischer Herkunft auf dem Heimweg von einem deutschen Mann bedroht. Im Verlauf beschimpft der Täter die Betroffenen, zeigt den sogenannten „Hitlergruß“ und greift sie körperlich an.

In der Friedrich-Ebert-Straße wird ein 24-Jähriger aus dem Tschad von mehreren Tätern rassistisch beleidigt und körperlich angegriffen.