Rechte Cliquen dominieren mancherorts Jugendklubs. Jugendliche, die nicht ins Bild passen wollen, sind für sie »Zecken«.
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Rechte Cliquen dominieren mancherorts Jugendklubs. Jugendliche, die nicht ins Bild passen wollen, sind für sie »Zecken«.
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Rassistische BrandstifterInnen zünden in Brandenburg immer wieder Dönerbuden und Asia-Imbisse an. Wo es kaum sichtbare Migration gibt, stehen Imbisse in den Augen von RassistInnen für die verhassten »Fremden«.
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Nach dem Überfall auf eine Gruppe Gegendemonstranten im Vorfeld des Neonaziaufmarsches in Seelow findet am Mittwoch, den 2. Juli 2008 am Amtsgericht Frankfurt (Oder) die Gerichtsverhandlung gegen eine Heranwachsende aus dem Umfeld der rechten Hooligans des FFC Viktoria statt. Der anfänglich für Anfang April terminierte Prozess beginnt um 9.00 Uhr im Saal 003.
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Die Zahl der rechten Gewalttaten in Brandenburg ist im vergangenen Jahr nur wenig gesunken. Mehr Angriffe
gegen politische Gegner Der Verein Opferperspektive hat für das Jahr 2006 in Brandenburg einen leichten Rückgang rechter Gewalt registriert.

Vorläufige Jahresstatistik von Beratungsstellen für Opfer rechts motivierter Straf- und Gewalttaten aus den ostdeutschen Bundesländern und Berlin für 2007
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Mit Erschrecken haben wir den Abschluss in der Strafsache gegen fünf Rechtsextremisten verfolgt, die beschuldigt waren, während eines Informationsstandes der NPD in Frankfurt (Oder) am 1. April 2006 eine gemeinschaftliche Körperverletzung gegen vier linke Jugendliche begangen zu haben.
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Am Dienstag, den 10. Juni 2008 findet in Senftenberg ein Prozess gegen vier Männer und eine Frau wegen eines rassistisch motivierten Brandanschlages statt.
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Am Dienstag, den 10. Juni 2008 wird vor dem Amtsgericht Potsdam gegen zwei Heranwachsende wegen gefährlicher Körperverletzung verhandelt. Sie waren am 17. Mai des vergangenen Jahres, dem sogenannten
»Herrentag«, an einem rassistischen Angriff auf zwei schwarze Potsdamer und ihren weißen Begleiter in Werder beteiligt.

»Sie haben in mehreren Fällen brutal gehandelt. Es ist makaber, wenn Sie öffentlich gegen Gewalt auftreten.« Diese Worte des Vorsitzenden Richters am Amtsgericht Oranienburg waren an den bekennenden Neonazi Christian W. aus Velten gerichtet. Nach elf Verhandlungstagen verurteilte das Gericht den Angeklagten heute nach dem Jugendstrafrecht zu drei Jahren Haft. Christian W., der zur Tatzeit noch heranwachsend war, hat sich der gefährlichen Körperverletzung in drei Fällen sowie Verstößen gegen das Waffengesetz und das Versammlungsgesetz schuldig gemacht.
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Am Montag, den 9. Juni 2008, findet am Amtsgericht Oranienburg der Prozess wegen eines Überfalls im Regionalexpress von Neuruppin nach Hennigsdorf statt. Die Verhandlung beginnt um 11:00 Uhr im Saal 3.
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Der Brandenburger Verein Opferperspektive hat die mediale und juristische Aufarbeitung des rassistischen Überfalls auf Ermyas M. in Potsdam einer kritischen Analyse unterzogen. Von Peter Nowak
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Am diesjährigen »Herrentag« am 1. Mai wurden Jugendliche in der Pirschheide (Potsdam) von einer Gruppe Rechter angegriffen. Sechs Personen wurden verletzt. Sie werden von der Opferperspektive betreut. Die Polizei hatte den Vorfall zuerst als Auseinandersetzung zwischen zwei Jugendgruppen eingestuft. Die Ermittlungen wurden ausgeweitet, nachdem die Betroffenen von den Ereignissen in einer Beiratssitzung des Lokalen Aktionsplans Potsdam am 6. Mai berichtet hatten. Die Jugendlichen wehren sich gegen das Verschweigen des politischen Hintergrunds und wollen, dass ihre Perspektive öffentlich bekannt wird. Dazu führte der Opferberater Tobias Pieper mit mehreren Geschädigten das folgende Gespräch.
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Verein Opferperspektive: Betroffene rassistischer Gewalt erstatten seltener Anzeige.
Von Henri Kramer

Chronik einer Debatte: Der »Fall Ermyas M.«, die Medien und die öffentliche Wahrnehmung einer rassistisch motivierten Gewalttat.
Von Beate Selders

Am 11. April 2008 wurde vor dem Cottbuser Landgericht das Urteil gegen zwei Männer verkündet, die sich im Mai 2005 an einem Überfall auf den Jugendklub »Fragezeichen« im Cottbuser Stadtteil Sachsendorf beteiligt hatten.
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Berichtigung: Termin ist der 11. April 2008
Am 11. April 2008 soll das Urteil gegen zwei Männer verkündet werden, denen vorgeworfen wird, sich im Mai 2005 an einem Überfall auf den Jugendklub »Fragezeichen« im Cottbuser Stadtteil Sachsendorf beteiligt zu haben. Seit dem 9. Januar wird gegen Heiko L. und Felix W. vor dem Landgericht Cottbus verhandelt. Heiko L. ist darüber hinaus angeklagt, am 8. Mai 2005 einen Mann rassistisch beleidigt und geschlagen zu haben.
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Am 18.März 2008 findet am Potsdamer Amtsgericht der Prozess gegen Andreas S. statt. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, während der Fußball-WM 2006 den Besitzer eines Dönerimbisses in Potsdam rassistisch beleidigt und gewürgt zu haben.
TERMINÄNDERUNG Die Verhandlung beginnt um 9.30 Uhr im Saal 205.
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Am gestrigen Donnerstag, den 6. März wurde ein Prenzlauer angeklagt, einen kamerunischen Asylbewerber beleidigt und geschlagen zu haben. Dieser bestritt die Vorwürfe und behauptete, selbst Opfer des Angriffs geworden zu sein. Weil sich keiner der vielen Augenzeugen gemeldet hatte, handelte das Gericht nach dem Grundsatz: Im Zweifel für den Angeklagten.
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Berater sehen rechten Hintergrund. Laut Polizei bislang keine Hinweise. Von Frank Muscheid
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Hennigsdorf: Rechtsextreme machen Jagd auf politisch Andersdenkende
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Hennigsdorf: Rechtsextreme machen Jagd auf politisch Andersdenkende
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Seit Januar 2008 ist beim Verein Opferperspektive ein neues Rechercheprojekt angesiedelt, das Monitoring-Ansätze im Feld rechts motivierter Gewalttaten sowie nicht-staatliche Betreuungs- und Beratungsangebote für Opfer solcher Angriffe und Delikte in Polen und Deutschland untersucht.
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Verein Opferperspektive: 137 Delikte im Jahr 2007.Anklage gegen Polizisten nach Angriff auf Afrikaner.
Von Frank Jansen

137 rechts motivierte Angriffe hat die Opferperspektive, in Kooperation mit lokalen Initiativen, für das Jahr 2007 in Brandenburg gezählt. Der Verein kritisiert die Informationspolitik des Landeskriminalamts
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Am 9. Januar 2008 wurde am Landgericht Cottbus der Prozess gegen Felix W. und Heiko L. eröffnet. Den jungen Männern wird vorgeworfen, an einem Angriff auf den Jugendclub »Fragezeichen« im Mai 2005 beteiligt gewesen zu sein. Der Prozess wird am 1. Februar fortgesetzt.
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Orazio Giamblanco kam nach Trebbin, um dort zu arbeiten. Wenig später rangen Notärzte um sein Leben. Rechtsextreme hatten ihn überfallen – das war 1996. Aber nichts ist vorbei. Protokoll eines Kampfes gegen die Resignation.
Von Frank Jansen, erschienen im Tagesspiegel am 09.12.2007
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Zehn Jahre nach seiner grässlichen Gewalttat gegen Orazio Giamblanco entschuldigt sich der Täter. Und das Opfer nimmt an.
Von Frank Jansen, erschienen im Tagesspiegel am 11.12.2006
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Vor neun Jahren wurde Orazio Giamblanco von einem Rechtsextremisten lebensgefährlich verletzt. Der Kampf gegen die Folgen des Überfalls dauert bis heute, und seine Kraft lässt nach.
Von Frank Jansen, erschienen im Tagesspiegel am 18.12.2005
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Seit 1996 ist Orazio Giamblanco körperlich schwerstbehindert – die Folgen einer Attacke von einem rechtsextremen Schläger.
Von Frank Jansen, erschienen im Tagesspiegel am 12.12.2004
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Orazio Giamblanco wurde 1996 von einem Nazi fast totgeprügelt. Langsam geht es ihm besser. In diesem Jahr war er zu Besuch in der Heimat.
Von Frank Jansen, erschienen im Tagesspiegel am 24.12.2003
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