Source: AAS, OPP
Gutachten zur Verstetigung der finanziellen Mittel zur Demokratieförderung und Bekämpfung des Neonazismus
»Eine langfristige, dauerhafte Finanzierung der Arbeit gegen Neonazismus und für Demokratieforderung ist verfassungsrechtlich möglich.« Zu diesem Schluss kommt ein Gutachten der Staatsrechtler Prof. Dr. Ulrich Battis (HU Berlin), Joachim Grigoleit (TU Dortmund) und Dr. Franziska Drohsel, das von den Zentralräten, Gewerkschaften und Initiativen gegen Rechtsextremismus in Auftrag gegeben wurde.
Source: Berliner Morgenpost
"Von Einzelfall kann man nicht sprechen"
Opferhilfen registrieren in Brandenburg regelmäßig Übergriffe gegen Ausländer und Linke.
Von Joachim Fahrun
Source: Tagesspiegel
Langer Atem gegen die Landplage
Trotz einiger Wermutstropfen: Die rechte Gewalt in Brandenburg geht zurück. Die Zahl der Akteure, die sich dem Rechtsextremismus entgegenstellen, ist inzwischen so groß, dass ein Rückfall in die dunklen neunziger Jahre kaum noch vorstellbar erscheint.
Von Frank Jansen
Source: Frankfurter Rundschau
Feilschen um die Zahl der Opfer
Lässt sich mit Toten Politik machen? Offensichtlich schon. Jüngster Beleg: ein Schreiben des Bundesinnenministeriums an die Linksfraktion. Die wollte – nach einer Reihe tödlicher Gewaltexzesse im Sommer – genau wissen, wie viele Menschen seit der Wiedervereinigung Opfer politisch rechts motivierter Gewalt wurden. Die Antwort auf die Anfrage: 40. Das ist erstaunlich. Würde es doch bedeuten, dass seit 2005 niemand mehr von Neonazis umgebracht wurde. Dumm nur, dass die Realität eine andere Sprache spricht.
Von Jörg Schindler
Source: Tagesspiegel
Statistikstreit. Regierung zählt nur 40 Tote durch rechte Gewalt
Jeder einzelne Fall ist einer zu viel, doch wie viele Todesopfer politisch rechts motivierter Gewalt gibt es seit der Wiedervereinigung? Der Streit um die Statistik dauert an.
Von Frank Jansen
Source: Prenzlauer Zeitung
Rechtsextremismus in der Uckermark: »Wir gehen mit dem Thema offensiv um«
Ein 22-Jähriger schlägt einen 17-Jährigen in der Dargersdorfer Straße in Templin bewußtlos, nachdem er von ihm beschimpft und am Kopf verletzt worden ist. So geht es aus dem Polizeibericht hervor. Im Bericht des gemeinnützigen brandenburgischen Vereins Opferperspektive liest sich diese Straftat vom 5. Juni 2007 so: »Vor einem Supermarkt beschimpfte ein stadtbekannter Neonazi einen Mann als ›Jude‹ und verletzte ihn am Kopf.« Von: Ulrike Buchmann
Source: taz
Rechte Gewalt geht leicht zurück Kein Grund zur Entwarnung:
Die Zahl der rechten Gewalttaten in Brandenburg ist im vergangenen Jahr nur wenig gesunken. Mehr Angriffe
gegen politische Gegner Der Verein Opferperspektive hat für das Jahr 2006 in Brandenburg einen leichten Rückgang rechter Gewalt registriert.
Source: Neues Deutschland
Demontage eines Opfers
Der Brandenburger Verein Opferperspektive hat die mediale und juristische Aufarbeitung des rassistischen Überfalls auf Ermyas M. in Potsdam einer kritischen Analyse unterzogen. Von Peter Nowak
Source: FREITAG
Vom idealisierten Opfer zum betrunkenen Provokateur
Chronik einer Debatte: Der »Fall Ermyas M.«, die Medien und die öffentliche Wahrnehmung einer rassistisch motivierten Gewalttat.
Von Beate Selders
Source: PNN
Angst vor Repression
Verein Opferperspektive: Betroffene rassistischer Gewalt erstatten seltener Anzeige.
Von Henri Kramer
Source: OGA
»Ich schieb' jetzt immer Panik«
Hennigsdorf: Rechtsextreme machen Jagd auf politisch Andersdenkende
Source: Lausitzer Rundschau
Verein »Opferperspektive« berät nach Gewalt in Döbern
Berater sehen rechten Hintergrund. Laut Polizei bislang keine Hinweise. Von Frank Muscheid
Source: PNN
Rechtsextremisten schlagen und zündeln weiter
Verein Opferperspektive: 137 Delikte im Jahr 2007.Anklage gegen Polizisten nach Angriff auf Afrikaner.
Von Frank Jansen

|
