Spendenaufruf für Ermyas

Ein 37-jähriger Deutscher wurde nach einem rassistischen Angriff in der Potsdamer Innenstadt lebensgefährlich verletzt. Der aus Äthopien stammende dunkelhäutige Ernyas M. musste in ein künstliches Koma versetzt werden. Der Angriff ereignete sich am frühen Morgen des 16. April an einer sonst menschenleeren Straßenbahnhaltestelle. Dass die Tat einen rassistischen Hintergrund hat, kann als gesichert gelten, weil auf der Handymailbox des Opfers […]

Freunde der Familie des Opfers, Brandenburg gegen Rechts e.V. und Oberbürgermeister Jann Jakobs rufen alle Bürgerinnen und Bürger, die helfen wollen, auf, für das Opfer und seine Familie zu spenden.

»Ein 37-jähriger Deutscher äthiopischer Herkunft wurde in den frühen Morgenstunden des 16.04.2006 in Potsdam an der Straßenbahnhaltestelle Charlottenhof durch zwei noch unbekannte Täter angegriffen und lebensgefährlich verletzt.

Der Schrecken, den dieses abscheuliche Verbrechen verbreitete, macht uns sprachlos, aber nicht teilnahmslos. Wir wollen als ein Teil der Potsdamer Bevölkerung unserer Anteilnahme Ausdruck verleihen, indem wir die betroffene Familie des Opfers mit Spenden unterstützen , um die abzusehenden hohen Kosten tragen zu können:

  • Krankenhauskosten
  • Rehabilitation
  • Unterstützung der Familie
  • Rechtsbeistand

Wir möchten uns schon jetzt an dieser Stelle für alle Zusprüche, Hilfe und Unterstützungen bedanken, auch im Namen der Familie.«

  • Kto-Inhaber: Brandenburg gegen Rechts e.V.

Kto: 350 201 79 55

BLZ: 160 500 00

Mittelbrandenburgische Sparkasse

Stichwort: Löwenherz

 

Am Freitag, den 21. April, findet um 17 Uhr eine Kundgebung auf dem Luisenplatz in Potsdam statt, zum Ausdruck der Solidarität mit dem Opfer und seiner Familie.

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