Rechercheprojekt: Monitoring und Opferschutz in Polen und Deutschland

Welche Ansätze des Monitorings rechter Gewalt existieren in Polen und Deutschland? Welche nicht-staatlichen Betreuungs- und Beratungsangebote für Opfer rechter Angriffe und Delikte gibt es in beiden Ländern? Diesen Fragen gingen ein deutsch-polnisches Forscherteam ihm Rahmen eines beim Verein Opferperspektive und der polnischen Organisation »Nigdy Więcej« (»Nie Wieder«) angesiedeltes Rechercheprojekt nach.

Das Projekt wurde von der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung, Zukunft« finanziert. Sein Ziel war es, einen stärkeren Erfahrungsaustausch in diesem Bereich zwischen den beiden Ländern in Gang zu setzen und Perspektiven für eine verbesserte transnationale Kooperation zwischen Initiativen zu entwickeln, die sich in Deutschland und Polen gegen rechte Gewalt und für deren Opfer engagieren.

Den Abschluss des Projekts bildete eine öffentliche Tagung im Dezember 2008 in Warschau. Sie diente als Forum für die Diskussion der Studie sowie der weiteren Vernetzung und Entwicklung von Perspektiven für konkrete Kooperationsprojekte. Im Juli 2009 erschien die Studie unter dem Titel »Hate Crime Monitoring and Victim Assistance in Poland and Germany«.

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