Mühlenberge

Unbekannte Täter versuchen einen 21-jährigen Mann deutscher Nationalität anzufahren und ihn von der Straße abzudrängen. In der Folge stürzt der Betroffene. Der Betroffene vermutet einen politischen Zusammenhang aufgrund seiner Kleidung, die der linken Szene zuzuordnen ist.

Eberswalde

Der unbekannte Täter verfolgt auf seinem Fahrrad den 41-jährigen Betroffenen, der mit Lastenrad entlang des Finowkanals unterwegs ist. Er stößt ihn mehrmals, droht ihn zu verprügeln und schlägt ihm ins Gesicht. Dabei beleidigt er den Betroffenen homofeindlich, weil dieser bunten Nagellack trägt.

Cottbus

Eine Gruppe junger Neonazis bedroht nach dem CSD Bautzen in einem von Cottbus Richtung Berlin fahrenden Regionalzug sich auf der Rückreise befindende Teilnehmer*innen und versucht sie körperlich anzugreifen. Eine Zugbegleiterin verschließt die Tür zwischen den Waggons in denen sich Neonazis und CSD-Teilnehmer*innen befinden, die Angreifer versuchen die Tür gewaltsam zu öffnen.
Kurzfristig finden sich am Bahnhof Alexanderplatz 200 Antifaschist*innen zusammen um den Betroffenen eine sichere Ankunft in Berlin zu ermöglichen.

Neuruppin

Auf dem Heimweg von der Veranstaltung „Korsofahrt“ werden zwei Männer von einer Gruppe beleidigt. Zwei Unbekannte aus der Gruppe folgen den 27 und 28 Jahre alten Betroffenen. Die Täter attackieren die beiden mit Schlägen und Tritten und beleidigen sie schwulenfeindlich. Erst als Passanten eingreifen, lassen die Täter von den Betroffenen ab. Beide erleiden leichte Verletzungen und müssen ärztlich behandelt werden.

Cottbus

An der Notaufnahme versucht der 34-jährige Täter drei Rettungskräfte mit Steinen zu bewerfen, verfehlt sie aber glücklicherweise. Dabei ruft der Täter „Heil Hitler“ und beleidigt die Betroffenen im Alter von 24 bis 60 Jahren.

Brandenburg an der Havel

Während einer Freiluftveranstaltung schlägt ein Konzertbesucher einem Mann kamerunischer Herkunft unvermittelt ins Gesicht und beleidigt ihn rassistisch. Die hinzukommenden Security-Mitarbeiter hören dem aus der Nase blutenden Betroffenen nicht zu, sondern drängen ihn aus dem Fest heraus. Dabei schlägt mindestens einer der Security-Mitarbeiter den Betroffenen ebenfalls.