Prenzlau

Am Abend stößt eine Gruppe junger Männer, die in Begleitung einer jungen Frau ist, auf dem Sportplatz am Georg-Dreke-Ring auf eine Gruppe männlicher Jugendlicher syrischer Herkunft und beleidigt diese unvermittelt rassistisch. Anschließend zückt einer von ihnen einen waffenähnlichen Gegenstand und bedroht damit einen 15-jährigen Jugendlichen syrischer Herkunft. Ein weiterer junger Mann der Tätergruppe versucht zudem, den Jugendlichen zu schlagen. Als die Betroffenen flüchten, stürzt die junge Frau, die in Begleitung der Tätergruppe war – auch sie wird leicht verletzt.

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Als ein junger Mann afghanischer Herkunft mit seinem Rad an der Uckerpromenade entlang fährt, trifft er auf eine vierköpfige Gruppe Jugendlicher, die am Ufer des Unteruckersees sitzt. Einer der Jugendlichen versperrt ihm den Weg und beleidigt den jungen Mann rassistisch. Zusammen mit einem weiteren Jugendlichen versucht er anschließend, ihn festzuhalten und körperlich auf ihn einzuwirken.

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Ein Mann afghanischer Herkunft, der mit seinem Rad auf der Brüssower Allee unterwegs ist, wird auf einer Hochbrücke von zwei ihm entgegen kommenden Männern zunächst rassistisch beleidigt. Dann packt ihn einer der beiden am Hals und beginnt, ihn zu würgen. Die beiden Männer schlagen ihm zudem in Gesicht und Unterleib, nehmen ihn in den Schwitzkasten und versuchen, ihn über das Geländer der Brücke zu stoßen. Der Mann erleidet leichte Verletzungen am Kopf und im Gesicht.

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Am frühen Abend greifen zwei junge Männer an der Uckerpromenade einen 19-jährigen Mann syrischer Herkunft unvermittelt aus rassistischen Motiven an. Sie schlagen ihn – während sie ihn rassistisch beleidigen – unter anderem mit einer leeren Glasflasche auf den Kopf, sodass der junge Mann zu Boden geht und einen Nasenbeinbruch erleidet. Er muss anschließend stationär im Krankenhaus behandelt werden.

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Am frühen Abend versperren mehrere Jugendliche einem jungen Mann afghanischer Herkunft, der mit seinem Rad auf der Stettiner Straße vom Bahnhof Richtung Innenstadt unterwegs ist, aus rassistischen Motiven den Weg, sodass dieser gezwungen ist, vom Rad abzusteigen.
Daraufhin schlägt ihm einer der Jugendlichen gegen den Oberkörper, ein weiterer greift ihm an die Kehle. Erst als der junge Mann der Gruppe ankündigt, die Polizei rufen zu wollen, wendet diese sich von ihm ab und verschwindet.

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Auf dem Rückweg vom Kaufland halten zwei deutsche Männer einen syrischen Geflüchteten an. Einer von ihnen beginnt den Betroffenen mit antimuslimischen Beschimpfungen zu beleidigen und schubst ihn so lange, bis er zu Boden fällt, sein Freund hält unterdes die Sachen des Täters in der einen und eine Glasflasche in der anderen Hand. Als sich die Täter entfernen, versucht der Betroffene mit seinem Handy einen Freund anzurufen, wird aber von den zurückkehrenden Tätern daran gehindert, indem sie ihm das Telefon aus der Hand schlagen.

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Vor einem Supermarkt beleidigen mehrere erwachsene Rechte zwei junge Syrer rassistisch und verfolgen diese. Während sie die Betroffenen verfolgen, werfen die Angreifenden mit einer Flasche nach den Betroffenen und rufen weiterhin rassistische Beleidigungen. Die Angegriffenen können fliehen.

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Eine Gruppe von sechs deutschen Jugendlichen nötigt einen afghanischen Mann, seine Musikbox abzugeben. Sie fordern Geld, wenn er sie wieder haben wolle. Als der Betroffene dem nicht nachkommt, drängen sie ihn ab und beleidigen ihn rassistisch. Bei Eintreffen der Polizei zeigt einer der Jugendlichen den sog. Hitlergruß

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Am frühen Abend bedrängen und verfolgen zwei polizeilich bekannte Täter einen jungen Mann aus Somalia in der Fußgängerzone der Innenstadt. Als dieser sich in einen Imbiss flüchtet und den Verfolgern der Zugang verschlossen wird, stoßen die Täter noch rassistische Beleidigungen und Bedrohungen aus und entfernen sich anschließend vom Tatort.

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Ein Rechter möchte zwei somalischen Männern ein Handy abkaufen. Als er mit dem vorgeschlagenen Preis nicht einverstanden ist, schlägt er einem von ihnen mit der Faust ins Gesicht. Bei der Überprüfung des Täters stellt die Polizei ein Hakenkreuz sowie einen „White Power“-Schriftzug als Tätowierungen auf dem Körper fest.

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Ein 41-Jähriger wird von einem stadtbekannten Rechten, welcher unter anderem im Juli 2002 an der Ermordung der 16-jährigen Marinus Schöberl in Potzlow beteiligt war, geschlagen. Der Betroffene war Zeuge in einem früheren Verfahren aus 2013 gegen den Täter in Sachen Nötigung und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

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Der für den bestialischem Mord an Marinus Schöberl mit verurteilte Sebastian F. beleidigt einen vietnamesischen Imbissbetreiber rassistisch und droht, den Imbiss zu zerstören. Beim Verlassen des Imbisses attackierte er einen Punk.

 

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Auf dem Heimweg zum AsylbewerberInnenheim wurden zwei Flüchtlinge von zwei Männern aggressiv aufgefordert zu ihnen zu kommen. Als diese nicht reagierten wurden sie von den Tätern mit einem Teleskopschlagstock angegriffen. Während einer der Betroffenen fliehen konnte, um Hilfe zu holen, wurde der andere zusammengeschlagen. Der Betroffene musste mehrere Tage im Krankenhaus behandelt werden.

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An einer Bushaltestelle wurden vier Flüchtlinge, die sich auf dem Weg in das AsylbewerberInnenheim befanden, von einem Rechten mit rassistischen Sprüchen wie »Scheiß Ausländer« beleidigt. Der Täter schlug einem der Männer ins Gesicht und auf den Kopf. Als ihm seine Begleiter zur Hilfe eilten, kam es zu einem kurzen Handgemenge, bei dem es den Angegriffenen gelang, in das Heim zu fliehen und die Polizei zu verständigen. Auch im Beisein der Polizei beleidigte der Täter die Männer weiter und versuchte, sein vorheriges Opfer anzugreifen.

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Von einer Gruppe Neonazis wurde einem Mann sein mit Bierflaschen gefüllter Rucksack entwendet. Anschließend schlugen die Angreifer mit dem gefüllten Rucksack auf den Kopf des Betroffenen ein. Zuvor hatten die Rechten Parolen wie »Sieg Heil« skandiert.

Ortsteil Dedelow

In der Nacht wurde auf dem Grundstück eines Einfamilienhauses der Carport und das darunterstehende Auto angezündet. An der Fassade des Hauses wurden mehrere Hakenkreuze sowie unleserliche Sprüche hinterlassen. Ein zweites Auto, das sich auf dem Gelände befand, wurde mit einer Flüssigkeit überschüttet. Es ist davon auszugehen, dass es ebenfalls angezündet werden sollte.

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Prenzlau Im Anschluss an den Auftritt einer »Böhse Onkelz«-Coverband
schlugen und traten mehrere Männer auf einen Konzertbesucher ein, den
sie offenbar für einen Türken hielten. Auch als das Opfer bereits am
Boden lag, wurde weiter auf ihn eingetreten. Dabei fielen Worte wie
»Türkensau« und »Du dreckiger Türke«.

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Zwei Inder wurden am späten Abend von einem Mann unter anderem als
»Nigger« beleidigt und verfolgt. Der Mann würgte einen der Inder, wurde
jedoch von seiner Begleiterin und dem zweiten Inder weggezerrt. Kurz
darauf griff er den Inder erneut an. Während ein zufällig
vorbeifahrender Streifenwagen hielt, stürzte sich der Angreifer auf den
zweiten Inder.

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Ein Mann indischer Herkunft wurde nachts, als er von der Innenstadt kommend sein Fahrrad eine Straße lang schob durch eine Person auf einem vorbei fahrenden Mofa von hinten geschubst, sodass er mit dem
Fahrrad hinfiel. Der Betroffene erlitt Prellungen und Schürfwunden. Eine Woche
zuvor war er auf derselben Strecke von einem Mofa aus als »Neger« beschimpft worden.

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Aus einer Gruppe von vier Rechten heraus wurde ein Mann
südamerikanischer Herkunft beschimpft und angerempelt. Als der Angegriffene sich in ein Auto flüchten konnte, wendeten sich zwei der Angreifer einem Mann indischer Herkunft zu, der das Geschehen beobachtet hatte. Einer der Männer bezeichnete ihn als »Ausländer« und »Türke«, schlug ihm mehrfach ins Gesicht und trat ihn in den Bauch. Anschließend wurde der am Boden liegende Mann kräftig gegen den Kopf getreten, so dass er das Bewusstsein verlor. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Haupttäter wegen versuchten Mordes.

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Aus einer Gruppe von vier Rechten heraus wurde ein Mann
südamerikanischer Herkunft beschimpft und angerempelt. Als der Angegriffene sich in ein Auto flüchten konnte, wendeten sich zwei der Angreifer einem Mann indischer Herkunft zu, der das Geschehen beobachtet hatte. Einer der Männer bezeichnete ihn als »Ausländer« und »Türke«, schlug ihm mehrfach ins Gesicht und trat ihn in den Bauch. Anschließend wurde der am Boden liegende Mann kräftig gegen den Kopf getreten, so dass er das Bewusstsein verlor. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Haupttäter wegen versuchten Mordes.

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Drei alkoholisierte Männer bespuckten und beleidigten einen vietnamesichen
Imbissbetreiber. Sie bedrohten ihn mit abgebrochenenen Flaschenhälsen
und versuchten seinen Imbiss mit einem PKW zu rammen. Dabei schrie einer von ihnen: »Du Schwein! Wir bringen Dich um!« Der Haupttäter wurde zwischenzeitlich wegen eines weiteren rassistischen Angriffs zu einer Freiheitsstrafe verurteilt.

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Eine Person vietnamesicher Herkunft wurde aus rassistischen Motiven Opfer einer gefährlichen Körperverletzung. Es wurden zwei Tatverdächtige ermittelt. Nähere Angaben liegen nicht vor.

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Ein 36-jähriger Iraner wurde nach Zeugenaussagen in einem Lokal von einem Mann getreten, rassistisch beschimpft und mit dem Kopf gestoßen. Ein zweiter Mann stand daneben und bedrohte das Opfer. Der Iraner erlitt eine Gehirnerschütterung und Prellungen an den Beinen und im Brustkorb. Einige der Gäste applaudierten und forderten zu weiteren Schlägen auf.

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Am späteren Abend kamen ein Skinhead und eine junge Frau in die Pizzeria
»Dolce Vita«. Da das Lokal bereits am schließen war, wurde das Paar
gebeten, die Pizzeria zu verlassen. Sofort fing der Skin an zu pöbeln,
den Inhaber und seine Angestellten als »Scheiß Ausländer« und »Du Sau«
zu beschimpfen und mit einem Messer zu bedrohen. Dabei bezog er sich auf
den Angriff am 30.06.2006.

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Am späteren Abend kamen ein Skinhead und eine junge Frau in die Pizzeria
»Dolce Vita«. Da das Lokal bereits am schließen war, wurde das Paar
gebeten, die Pizzeria zu verlassen. Sofort fing der Skin an zu pöbeln,
den Inhaber und seine Angestellten als »Scheiß Ausländer« und »Du Sau«
zu beschimpfen und mit einem Messer zu bedrohen. Dabei bezog er sich auf
den Angriff am 30.06.2006.

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Nach dem WM-Spiel Deutschland-Argentinien rissen zwei Jugendliche vor der Pizzeria »Dolce Vita« die Deutschlandfahne mit den Worten »Ihr habt kein Recht, die aufzuhängen« runter. Dabei beleidigten sie den indischen Inhaber und seine beiden Angestellten rassistisch. Als der Inhaber die beiden Rechten aufforderte, die Fahne zurückzugeben, wurden alle drei von einer Gruppe dazukommender Jugendlicher angegriffen.

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Zwei schwarze Männer wurden am Uckersee rassistisch beschimpft. Als sie daraufhin den Platz am See verlassen wollten, wurden sie durch einen Mann aufgehalten. Dieser zückte ein Messer und versuchte einem der
beiden in den Rücken zu stechen. Der Angegriffene konnte sich zurückziehen und blieb unverletzt.

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Ein 33-jähriger Asylbewerber aus Sierra Leone wurde gegen 1 Uhr nachts von drei männlichen Neonazis und einer Frau mit den Worten »Scheiß-Neger, was willst du hier?« und »Ihr Scheiß-Ausländer bekommt 2500 DM, viel mehr als meine Eltern« beschimpft und anschließend mit einem Schlag mit einem Schlagring ins Gesicht verletzt. Dann wurde er mit einem Knüppel und einer Kette geschlagen und am Boden liegend mit Stiefeln getreten.

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Eine 23-jährige sowie eine 35-jährige kolumbianische Asylbewerberin und deren zwei Kinder wurden an einer Bushaltestelle aus einer Gruppe von etwa zehn deutschen Jugendlichen rassistisch beschimpft und dann mit kleinen Steinen beworfen. Dann ohrfeigten zwei Frauen aus der Gruppe der Deutschen die Kolumbianerinnen.

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Eine Frau aus Afghanistan und ihre beiden Kinder wurden von zwei 17-jährigen Deutschen angegriffen. Die Jugendlichen drückten den Kopf der elfjährigen Tochter mehrmals gegen eine Mauer. Zudem schlugen sie dem Kind in den Magen und gegen den Kopf und würgten es. Das Mädchen wurde leicht verletzt. Die Jugendlichen beschimpften außerdem die 46-jährige Frau und die Kinder mit ausländerfeindlichen Parolen.

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Ein pakistanischer und ein iranischer Asylbewerber wurden aus einer Gruppe von sieben Deutschen heraus beschimpft und mit einer Schreckschusspistole und den Worten »Ich mache dich tot« bedroht. Die Opfer konnten flüchten.